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Problem:
Will man mit einem Windows Vista Rechner auf Samba-Shares z.B. eines Linux-Rechners zugreifen, wobei eine Samba-Version < 3.0 eingesetzt wird, erhält man keinen Zugriff auf die Samba-Shares. Stattdessen wird eine Windows Fehlermeldung angezeigt, dass die Netzwerkressource nicht verfügbar ist oder gefunden werden kann. Äußerlich macht es sogar den Anschein, dass der Name des Rechners mit den Samba-Shares in der Netzwerkumgebung nicht aufgelöst werden kann, da er dort ebenfalls nicht angezeigt wird.
Lösung:
Um unter Windows Vista Zugriff auf Samba-Shares (zum Beispiel auf einem Linux-Server) bzw. auf den Rechner selbst zu erhalten, muss das Samba-Anmeldeprotokoll auf einen anderen Kompatibilitätsmodus umgestellt werden, da Windows Vista eine neuere Version dieses Protokolls verwendet. Für diesen Vorgang gibt es zwei Möglichkeiten, die sich aus den verschiedenen Windows Vista Versionen ergeben. Der einfachste Weg die Umstellung vorzunehmen führt über die Lokalen-Sicherheitsrichtlinien in der Computer-Verwaltung, auch bekannt unter der Anwendung ’secpol.msc’. Da diese Anwendung bzw. dieses Snap-In allerdings unter den Versionen Windows Vista Home Basic und Windows Vista Home Premium nicht zur Verfügung stehen, muss man hier den Weg über die Registry gehen, wo es dann gilt den Kompatibilitätsmodus in einem Registry-Schlüssel umzustellen. Nachfolgend sind die beiden Vorgehensweisen beschrieben:
Lösung für Windows Vista Business und Windows Vista Ultimate:
Rufen Sie die Konsole der Lokalen Sicherheitsrichtlinien auf:
Start » Eingabeleiste » secpol.msc (eingeben und ENTER)
Öffnen Sie die Sicherheitsoptionen über:
Lokale Richtlinien » Sicherheitsoptionen
Rechts findet sich dann eine Einstellung namens ‘Netzwerksicherheit: LAN-Manager-Authentifizierungsebene’, rufen Sie diese mit einem Doppelklick auf und wählen Sie die Option ‘LM-und NTLM-Antworten senden (NTLMv2-Sitzungssicherheit verwenden)’ im angezeigten Auswahlfeld.
Klicken Sie ‘OK’ und schließen Sie die Konsole wieder.
Nun sollte ein Zugriff auf die Samba-Shares wieder funktionieren.
Lösung für Windows Vista Home Basic und Windows Vista Home Premium:
Öffnen Sie den Registry-Editor:
Start » Eingabeleiste » regedit.exe (eingeben und ENTER)
Rufen Sie die Einstellungen unter folgendem Pfad auf:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Lsa
Dort findet sich eine Einstellung namens ‘LMCompatibilityLevel’, diese sollte standardmäßig, den Wert ‘3′ haben.
Ändern Sie diese Einstellung auf den Wert ‘1′ und schließen Sie den Registry-Editor.
Nun sollte ein Zugriff auf die Samba-Shares wieder funktionieren.
Gegebenenfalls ist es nötig einen Neustart des Betriebssystems durchzuführen, sollten die neuen Einstellungen nicht gleich übernommen werden.
Auch mit der neuen Version des Microsoft Betriebssystems Windows Vista wurde ein für mich entscheidendes Feature nicht integriert. Wie in allen Vorgängerversionen von Windows fehlt im Windows Explorer ein Toolbar-Button für das Erstellen eines neuen Ordners. Während diese Option in einigen Explorer-Ansichten unter Windows XP zur Verfügung steht, fehlt sie jedoch in den Standard-Ansichten unter Windows Vista. Der Konventionelle Weg ein neues Verzeichnis zu erstellen ist über das Kontext-Menü den Punkt “Neu” aufzurufen und dort auf “Ordner” zu klicken. Etwas umständlich an diesem Verfahren ist, dass wenn der Explorer bzw. der Mauszeiger sich gerade am unteren Bildschirmrand befindet, da man dann mit der Maus das gesamte Menü, das sich unter dem Punkt “Neu” aufklappt nach oben fahren muss, um einen neuen Ordner zu erstellen.
Um diesen Vorgang ein wenig zu entwirren habe ich ein kleines Tool geschrieben, dass es ermöglicht direkt über das Kontext-Menü eines Ordners darin einen neuen Ordner zu erstellen. (weiterlesen…)
Ich habe mir vor ca. 2 Wochen ein Sony Vaio VGN N21Z gekauft. Ein Notebook, das mit seinem Preis-Leistungsverhältnis wirklich überzeugt. Neben einem mobilen Intel Core 2 Duo mit 1,73 GHz und 2 GB Arbeitsspeicher kann das 15,4 Zoll Notebook auch mit einer 100 GB Festplatte und dem Microsoft Windows Vista Home Premium Betriebssystem aufwarten. Außerdem ist das Design schön schlicht in weiß und silber gehalten.
Was mich sofort nach dem ersten Einschalten erheblich gestört hat, war, dass das komplette Betriebssystem von Sony gebrandet wurde. So war in nahezu jedem Explorer-Fenster und Systemsteuerungsmenü ein Sony bzw. Vaio Schriftzug zu sehen. Außerdem hat Sony jede Menge Software vorinstalliert, die man entweder nach einer gewissen Testphase hätte kaufen müssen oder die ziemlich weit ins System eingreift bzw. den Rechner an sich mit unnützen Tools zumüllt.
Um diesen Misstand zu ändern, habe ich mich dann recht schnell entschlossen das System mit der mitgelieferten Windows Vista DVD neu aufzusetzen. Gesagt getan. DVD rein geschoben, Rechner neu gebootet und Windows neu installiert. Bereits bei der Installation ist mir aufgefallen, dass von den versprochenen 100 GB Festplatte nur rund 74 zur Verfügung standen. Ich weiß, dass es bei größeren Platten meist zu geringeren Speicherkapazitäten kommt, als angegeben, aber 26 GB erschien mir dann doch recht viel. Nichtsdestotrotz habe ich Windows neu installiert und dann im Datenträger-Manager festgestellt, dass Sony auf der Festplatte eine Recovery-Partition angelegt hat, von der man das komplette System auf den Auslieferungszustand wiederherstellen kann. Da ich diesen Vorgang nicht in Anspruch nehmen werde und ich gern die volle Kapazität der Festplatte nutzen will, habe ich mich auf die Suche nach einem Tool begeben, mit dem ich diese Recovery-Partition löschen und die Windows Partition auf die volle Größe ausweiten kann. (weiterlesen…)
Es sind jetzt gut drei Wochen vergangen, seit ich Windows Vista x64 auf meinem Rechner installiert habe. Nach vielen Versuchen habe ich doch den Großteil meiner vorher unter Windows XP SP2 laufenden Software auch auf meinem neuen 64 Bit System lauffähig machen können. Hier eine kleine, kommentierte Liste der Software, die bis dato noch nicht einwandfrei funktioniert bzw. die einfach noch keinen Vista Support bietet.
Absolut nicht lauffähig:
- MS SQL Server 2005
(allerdings mit dem Hinweis auf Kompatibilitätsprobleme bereits bei der Installation)
Vorsicht! Bei der Deistallation ist mir die explorer.exe und die gesamte Windows GUI komplett abgestürzt. Es half nur noch ein Kaltstart!
- Avira Antivir Personal
Der Support dieses Produkts wird, so ich das richtig interpretiere, auch zum 31.03.2007 eingestellt
- Logitech SetPoint 3.1
Hier gibt es allerdings seit dem 01.02.2007 einen neuen Release auf der Logitech-Download-Seite. Der Link dorthin ist in meinem Download-Bereich zu finden.
- Data Becker – Einnahme/Überschuss 2007
Hier scheitert die Installation an einem nicht-signierten Treiber. Dieses Problem tritt allerdings bei einem 32 Bit Vista nicht auf.
- Logitech LCD-Manager Version 1.03.193 für die Desktop-Boxen Z-10, insbesondere die LSDMedia.exe
Ich habe diesbezüglich mit Logitech direkt Kontakt aufgenommen, das offizielle Statement lautet:
“Leider steht im Moment noch kein genauer Termin fest, ab wann die Software für das z-10 für Windows Vista zur Verfügung stehen wird. Ich bedaure, Ihnen hier noch keine genaue Auskunft geben zu können.” — Logitech Support-Team
Wie ich finde, für ein solch großes Unternehmen eine echt schwache Leistung!
Bedingt lauffähig:
- Zend Studio Version 5.5.0a
Bedingt daher, denn es ist nicht möglich, wie auf einem Windows XP System, das untergebaute Java Runtime Environment (JRE) zu aktualisieren. Lediglich mit der mitgelieferten Version 1.5.0 Update 6 des JRE läuft die Anwendung ohne größere Probleme. Alle höheren Versionen, insbesondere die neue 1.6.0 des JRE funktionieren nicht für dieses Programm. Auch explizite 64 Bit Versionen nicht.
Näheres dazu kann man in meinem Forumsbeitrag bei Zend nachlesen (englische Sprache).
Nachdem Windows Vista heute offiziell an den Start ging, wurden, wie bereits zu erwarten war, von einigen namhaften Herstellern neue Geräte- und Perepherietreiber veröffentlicht. Für Leute wie mich, die eine Vista-Lizenz bereits vor zwei Wochen erworben haben (System-Builder Version), kommen diese Releases ärgerlicherweise ziemlich spät. Insbesondere bei den Grafikkartenherstellern ist es mir unerklärlich, weshalb man bis zum offiziellen Start von Vista gewartet hat, bevor neue Treiber veröffentlicht wurden, zumal wohl bekannt war, dass die Systembuilder wesentlich früher beliefert werden. Aber egal, da heute der große Tag ist, bin ich gespannt welche Firmen in den nächsten Tagen und Wochen nachziehen werden.
Da ich mit dem Umstieg auf Vista nicht nur das Betriebssystem, sondern auch von einem 32 Bit auf ein 64 Bit System gewechselt habe, ergaben sich durch den kleinen Treiber-Engpass nach der Erstinstallation kleine Stabilitätsprobleme, die ich aber fast alle selbst lösen konnte.
Enttäuschend für mich waren die großen Hard- und Softwarehersteller wie Logitech oder NVIDIA, die es bis heute nicht fertig gebracht haben 64 Bit Treiber bzw. Perepherie-Software bereitzustellen, die keinem Beta-Status unterliegt. Immerhin, Logitech hat heute sein neues Setpoint-Paket in Version 3.3 veröffentlicht, wenn auch sehr versteckt in den Downloads. Daher findet man den Link zum Setpoint 3.3 Bluetooth in meinem Download-Bereich.
Ebenso findet man dort die neue ATI Catalyst Grafik-Treiber in Version 7.1, die bereits gestern online verfügbar war.
Für alle, die ein Mainboard mit einem Intel Chipsatz verwenden, sei das INF-Update-Paket von Intel empfohlen, das es bereits seit 2 Monaten kompatibel für Vista gibt. Hier der Link zur Chipset-Auswahl: Intel INF-Update – Chipset-Auswahl
Ich bin gespannt auf die ersten weiteren Erfahrungsberichte zum neuen Vista, insbesondere zur 64 Bit Edition.
Ich werde auch weiter meine Erfahrungen und nützliche Links hier posten, um auf das eine oder andere Problem hinzuweisen. Jetzt aber werde ich erst einmal die 5 neuen Windows-Updates installieren. Mal sehen wie viele es werden bis zum Erscheinen des Service-Packs 1, das bereits für die zweite Hälfte 2007 angekündigt wurde.
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