Enter Shikari: Take to the Skies

»  Erstellt in Band-Infos,CD-Reviews by Holger Woltersdorf, Montag, 23. Juli 2007

A rocket to a new dimension.

Enter Shikari, das sind vier Jungs aus dem Norden von London (St. Albans City), die sich 2003 zu einer Band zusammenrauften, mit dem großangelegten und beherzten Plan die Musik-Szene dahingehend aufzumischen, dass sie so viele Musikrichtungen wie möglich in ihrem Sound vereinigen/versöhnen. Aus einer Konfusion vieler verschiedener Genres, wie Hardcore, Punk, Trance und Euphoric versuchten sie einen eigenen Sound herauszuarbeiten. Mit Erfolg, wie man mittlerweile hören kann.
Den Namen Enter Shakira haben die Musik-Philosophen aus dem Indischen abgeleitet, was soviel heißt, wie “Enter the Hunter”, wobei es sich bei Hunter um eine alter Figur aus einem indischen Theaterstück handelt, die heutzutage mit der Metapher positiver Aggressivität behaftet ist. Genau das ist es, was Enter Shikari mit ihrer Musik versuchen darzustellen. Sie lassen euphorischen Dampf ab und das bei jedem Auftritt, wie sich nach drei Jahren finanziell fruchtlosem Touren auch endlich in Untergrund-Szene rumsprach und die ersten Wiederkehrer zu den Bühnen eilten. Zwar hatten die vier Herren von der Inseln noch immer keinen Vertrag in der Tasche, aber so langsam begann die Maschinerie der Mundpropaganda einen Hype auszulösen, der sich wie ein Lauffeuer ausbreitete.
Die Band pushte dieser schleichende Prozess so ungemein, dass sie ein weiteres Jahr durchs ganze Land tourten und dem Publikum zeigten, wie es ist selbst auf der Bühne zu stehen, selbst ein Teil des Schauspiels zu sein, dass Enter Shikari bei jedem Gig inszenierte. In der zweiten Jahreshälfte 2006 gelang ihnen auf dem Donwload-Festival dann endlich der Durchbruch und auch die Medien zeigten jetzt ihre Aufmerksamkeit. Dennoch blieb ihnen ein Plattenvertrag verwährt, was sie jedoch (mit Stolz) zur zweiten Band ohne Vertrag machte, die jemals das London Astoria komplett ausverkauften. Nach vier Jahren und etlichen EP’s und Singles, die zum Teil in der Garage vom Basser Chris aufgenommen wurden, erschien im Juni 2007 das erste Studio-Album “Take to the Skies”.

Das Album überzeugt von Anfang an mit einer klaren Linie: Es gibt keine klare Linie. Mit einem waren Zauberkessel an Ideen kommen Enter Shikari schon im gleichnamigen Opener daher. Ein ständiger Wechsel zwischen sphärischen Trance-Melodien, harten Gitarren-Riffs, melodischen Clear-Vocals und ausgelassenem Gebrülle zieht sich (als wohl einzig erkennbarer roter Faden) durch die gesamte Platte. Nach jedem Song, ist man gespannt wie wohl der nächste beginnen und enden wird. Es gibt kein Muster und das gefällt. Scheinbar auch den Akteuren, die sich fast schon zu aufdringlich auf keine Richtung festnageln lassen wollen. Ein weiteres Zeichen des “Alternativ-Wahns” setzten die vier Jungs damit, dass sie einfach 5 Songs auf dem Album ohne Namen ließen, als wollten sie sagen: “Gebt ihnen selbst einen Namen, ihr seid keine Statisten in unserem Rollenspiel!”.

Auf eine zum teil beklemmende Art und Weise schmettert einem die Band kritische Denkanstöße entgegen, die einen dazu bringen sein Leben an sich vorüberziehen zu lassen und an Freiheit (in jeglicher Hinsicht) zu denken. Man sieht sich seiner Lebenserwartung gegenübergestellt.

Weitere Highlights der Platte sind ohne Frage “No Sssweat”, ein Song der mit vielen Synthies und leisen Gitarren aufwartet, begleitet von einem knabenchor-ähnlichen Refrain, der durch harte Schreie untermalt wird. Aggressiver dagegen geht es bei “Return to Enegizer” zur Sache, ein Song der mit kräftigem Metalcore beginnt, einen sehr eindringlichen Chorus bietet und von einer kurzen Trance-Hymne wieder in die Welt schwingender Saiten überleitet. Ein Song, den man so schnell nicht wieder aus dem Kopf bekommt. Der wohl kraftvollste Song kommt an Platz 12, “Sorry, You’re not a Winner”. Ein Song, den man sich auf der ebenfalls im Juni 2007 erschienen Single “Jonny Sniper” auch live zu Gemüte führen kann. Eine Ansage an alle Sesselpupser dieser Welt, die sich für die größten halten und nicht wissen, was es heißt ein aufregendes Leben zu führen. Zugleich eine Danksagung an all die Enthusiasten, die der Band zu Seite standen und stehen. Das große Finale bringt dann “OK, Time for Plan B” zusammen mit dem unbetitelten Outro. Hier wird noch einmal deutlich gemacht, dass es keinen musikalischen Masterplan bei Enter Shikari gibt, ebenso wie der Titel des Songs, ist das Stück selbst hin- und hergerissen zwischen der Manigfaltigkeit aller Einflüsse, die in die Musik der Jungs Einzug halten. Aber ein richtiges Ende des Albums gibt es eigentlich nicht, da man sofort nach dem Durchhören den Repeat-All-Knopf drückt und nochmal von vorn anfängt. Ein wahrlich fesselndes Erlebnis.

Fazit: Endlich mal was Neues! Wer diese Platte nicht sein Eigen nennt, ist selbst Schuld!

Enter Shikari sind:
Rou – Vox / Electronics
Chris – Bass / Vox
Rory – Guitar / backing Vox
Rob – Drums

Offizielle Homepage: http://www.entershikari.com

“Take to the Skies”, erschienen Juni 2007 auf P.I.A.S (rough trade)
http://www.piasrecordings.de/


Atreyu unterschreiben bei Roadrunner

»  Erstellt in Band-Infos by Holger Woltersdorf, Samstag, 14. Juli 2007

Atreyu unterschreiben bei RoadrunnerDie Jungs von ATREYU unterschrieben nun ihren Vertrag mit Roadrunner Records. Man freue sich, nun endlich “auch offiziell ein Teil der Roadrunner Familie zu sein.”

Sänger Alex Varkatzas weiter: „We’re excited to be on a label with a roster we respect and with such a strong track record overseas. The ATREYU / Roadrunner combination is going to really shake things up, we feel confident about this relationship and can’t wait to start crushing together!”

Am 24. August werden uns ATREYU mit ihrem neuen Studioalbum “Lead Sails Paper Anchor” beglücken.

Die Trackliste liest sich wie folgt:

01. Doomsday
02. Honor
03. Falling Down
04. Becoming The Bull
05. Lose It
06. Two Becomes One
07. No One Cares
08. Can’t Happen Here
09. Slow Burn
10. Blow
11. Lead Sails [And A Paper Anchor]

“Lead Sails Paper Anchor” wurde von GOLDFINGERs John Feldmann [GOOD CHARLOTTE, THE USED, LOSTPROPHETS] produziert und gemischt vom legendären Andy Wallace [NIRVANA, SLAYER, BIFFY CLYRO].

ATREYU werden ab dem 20. Juli bei der Family Values Tour [KORN, EVANESCENCE, TRIVIUM, HELL YEAH] quer durch die USA dabei sein und hoffen noch vor Jahresende internationale Dates spielen zu können.

Weitere Informationen:

Atreyu Homepage
http://www.atreyurock.com

MySpace-Seite von Atreyu
http://www.myspace.com/atreyurock

Roadrunner Records
http://www.roadrunnerrecords.com

(Quelle: Roadrunner Records, metalnews.de)


Hören, weil Loosavanna!

»  Erstellt in Band-Infos,Statements by Holger Woltersdorf, Samstag, 16. Juni 2007

LoosavannaHallo Freunde der handgemachten Musik,

heute erreichte mich eine Nachricht von Anke, eine der drei Frontdamen der Potsamer Band Loosavanna. Vor einigen Tagen haben die 4 Mädels um den männlichen Drummer Benno in der Nähe von München neue Aufnahmen für die kommende EP gemacht. Zwei Stücke der neuen Scheibe sind schon jetzt auf der Band-Homepage und der MySpace-Seite der Band zu genießen. Mit den beiden Hörproben “Remote controlled” und “SuperstarRockstar” geht Loosavanna neue musikalische Wege, die teilweise stark mit dem alten Stil der Band brechen. Neben vielen elektronischen Elementen, wurden die Stimmen verzerrt und das gewohnte Tempo ein wenig raus genommen. Trotzdem ist nicht daran zu denken, dass Loosavanna jetzt mit angezogener Handbremse auf die Bühnen Deutschlands fährt und das Publikum in den Schlaf singt! Einige Ohrenzeugen-Berichte, die zu mir durchgedrungen sind, beschreiben genau das Gegenteil. Die fünf Potsdamer haben wohl auch endlich mal zum Dampfhammer gegriffen und ein paar Stücke geschrieben, die richtig nach vorn gehen und die Audience der ersten Reihe von der Bühne fegen.

Man darf also auf das kommende Presswerk der Potsdamer Lokalhelden gespannt sein und noch mehr auf einen der zahlreichen Live-Auftritte in ganz Deutschland. Alle weiteren Infos rund um die Band, findet ihr auf der Loosavanna-Homepage…

Loosavanna Homepage
http://www.loosavanna.com

Loosavanna’s MySpace-Seite
http://www.myspace.com/loosavanna


LOCO – Lebenszeichen

»  Erstellt in Band-Infos,Statements by Holger Woltersdorf, Sonntag, 13. Mai 2007

Freunde der guten Nacht-Musik,

Loco Clownper Mail erreichte mich heute ein kleines Lebenszeichen von der Potsdamer “New School Trash Metal”-Band LOCO. Am vergangenen Freitag traten sie als Headliner beim mittlerweile immer populäreren “Rock-In-Caputh”-Festival ins gleißende Rampenlicht der ländlichen Bühne. Caputh ist eine kleine Gemeinde am Rande Potsdams, die sich jedes Jahr zum Ziel setzt ein kleines aber feines Rock-Festival zu veranstalten. Im Vordergrund steht dabei die familiäre Stimmung, sowie die gute Musik. Bei der siebenten Auflage des Festivals standen neben Lokalhelden wie Loco diesmal auch national bekanntere Bands wie DIE HAPPY und P.R. KANTATE auf dem Spielplan.

Alle Infos zu Rock in Caputh findet ihr auf der Festival-Homepage.

Es scheint in jedem Fall wieder ein gelungener Gig der Potsdamer Shouting-Stars gewesen zu sein, wie die folgenden Worte aus der Mail belegen:

“nachm gig is vorm gig

genau – und wie es vor´m gig so zugeht bei uns, wollte sich das potsdamer stadtfernsehen auch mal anschauen. das ergebnis könnt ihr entweder bis montag auf Potsdam TV oder aber direkt auf deren heimseite als webstream (http://www.potsdamtv.net/tv-aktuell.html) beäugeln.

und nach´m gig? – ein laut ausgesprochenes danke an alle gäste sowie das gesamte RiC-Team nebst sicherheitsleutchens! war ein sehr gelungener und unterhaltsamer abend! top-leute, top-catering, top-wetter. fotos findet ihr wie immer im media bereich. ein videomitschnitt des spektakels folgt in kürze.

und wir? wir verziehen uns bis zur nächsten show am 21.07. beim Rock Im Zelt in Saara/Thüringen (http://www.prafosaara.de) wieder in unsere gruft um weiter am album zu schrauben.

in diesem sinne..”

Schön ist auch zu hören, dass endlich neues Ton-Material in Arbeit ist. Leider ist es mir durch meine räumliche Trennung zu Potsdam und Umgebung nicht mehr so oft vergönnt an einem LOCO-Spektakel teilzunehmen, daher harre ich geduldig aus und warte auf die neue Platte.

Alle Info’s nochmal im Überblick:

LOCO-Website
http://www.loco-metal.com

Rock in Caputh Website
http://www.rockincaputh.de

Beitrag über Rock in Caputh & Loco bei Potsdam TV (Video-Stream)
http://www.potsdamtv.net/tv-aktuell.html

Windows Media Player Plugin für den Firefox (benötigt für den Video-Stream)
http://port25.technet.com/pages/windows-media-player-firefox-plugin-download.aspx


LOCO: Die Suche hat ein Ende…

»  Erstellt in Band-Infos,Statements by Holger Woltersdorf, Freitag, 1. Dezember 2006

“.. und was für eins!Es ist groß, es ist mächtig, es ist evil und es ist einfach perfekt! Dr. Nico Heuer – Mitmusiker Suhl´s erster Bandprojekte und langjähriger fester Bestandteil der LOCO-Familie – wird nach über 10 Jahren Musikerfahrung in diversen eigenen Bandprojekten nun bei LOCO für die unerlässlichen tiefen Frequenzen sorgen!Und als ob das nicht genug wäre, nehmen wir diese freudige Nachricht als Anlaß ins Studio zu gehen um unsere nächste Scheibe aufzunehmen! Ohrstöppsel raus und Hände auf den Rücken – ES GEHT WEITER!”

(IVO, LOCO Management)

So hieß es gestern in einer Meldung per E-Mail an die LOCO-Fangemeinde. Es steht natürlich außer Frage, dass dies ein triftiger Grund ist sein müdes Bierglas zu erheben und seine Ohren auf neue Finsternis einzustimmen. Bleibt zu hoffen, dass der neue Wirbelsturm, der jetzt durchs LOCO-Lager zieht tiefe Furchen bei den Fans hinterlässt. Aber das entscheidet sich spätestens nach dem nächsten Auftritt der Jungs oder dem Erscheinen der versprochenen Platte…

Die Freude, dass es weiter geht, steht mir grinsend ins Gesicht geschrieben und ich habe mir geschworen, dass ich auf dem nächsten Konzert in erster Reihe stehe werde!

LOCO – New School Trash Metal
http://www.loco-metal.com


 
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