Vier Menschen, vier Lebensgeschichten und eine Gemeinsamkeit: Der Wunsch sich am Silvesterabend von einem Hochhaus zu stürzen. Das ist der Stoff, den sich Hornby, ein Meister der Beschreibung alltäglichen Wahnsinns, genommen hat, um eine traurige und zugleich witzige Geschichte zu erzählen. Die vier Hauptfiguren stammen aus völlig verschiedenen Verhältnissen und raufen sich mehr oder weniger freiwillig zusammen. Um sich gegenseitig zu helfen? Das würde keiner von ihnen zugeben, aber im Endeffekt bleibt es dem Leser überlassen, wie er die bunte zwischenmenschliche Beziehungskiste, die dieses Buch bietet, auspackt. Es sollte jeder etwas damit anfangen können, der sich irgendwann in seinem Leben schon einmal etwas intensiver mit dem Gedanken um Leben oder Sterben auseinandergesetzt hat. Eventuell verschafft dieses Buch sogar eine kleine Erleuchtung.
Note: Sehr gut! Bitte lesen!



